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Organisches Maste-Design am Marktplatz in Heerlen, Niederlande, Projektjahr 2006.

Der  „Pancratiusplein“ befindet sich in zentraler Lage der limburgischen Stadt Heerlen. Das Areal wird gesäumt durch eine Melange unterschiedlicher architektonischer Stilrichtungen. So zeigen sich beispielsweise historische Elemente,  wie die Pancratiuskerk in unmittelbarer Koexistenz mit Ikonen neuen Bauens,  wie dem Glaspaleis (Glaspalast), der 1935 vom niederländischen Architekten Frits Peutz entworfen wurde.

Ambitionierte, zugleich aber sensible Neugestaltung, sollte diesen zentralen Punkt der Stadt, mitsamt seiner zahlreichen Cafés, zu einem reizvollen Magneten für Besucher und Anwohner wandeln, sowie einen bisher kaum vorhandenen Platzcharakter  herstellen.

Es galt also, die Mixtur von Architekturen durch ein harmonisches Zusammenspiel von Fassaden- und Platzbeleuchtung gleichsam zusammenzuführen - ein Kerngedanke, der eine Art „emotionales Bindeglied“ forderte und zur Konzeption einer organisch geformten Sekundär-Mastleuchte führte.

Wie ein Baum mit prachtvoller Krone in natürlicher aber auch urbaner Umgebung als verbindendes Objekt dienen kann, unter dem oder in der Nähe dessen man sich gerne gesellt, entstand die gestalterische Grundidee des „Baumes.“
Der Designprozess zeigte mittels Visualisierung sowie Erprobung diverser technischer Lösungen weiterführende Gestaltungsansätze auf.

Finales Resultat dieser Vorarbeiten war die Formfindung der Mastleuchte, welche einen „gebundenen Strauß“ assoziierte. 

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