Der Lichtmasterplan für die Stadt Ootmarsum sieht die Erarbeitung einer Leitidee vor, die eine zukunftweisende Entwicklung in der Stadt bei Nacht steuern soll. Der Auftrag beinhaltet die Analyse sowie das Vorkonzept und den Entwurf, in dem die Regeln des Masterplans genannt werden.
Die vorhandene Situation im Zentrum Ootmarsums wird aufgegriffen, und es werden neue, homogene und identitätsstiftende Inszenierungen geschaffen. Das Beleuchtungskonzept komponiert das funktionelle sowie das dekorative Licht miteinander.
Das Konzept rückt das mittelalterliche Zentrum Ootmarsums in neues Licht. Die wichtigen Stadteingänge erhalten eine Akzentuierung, die einer besseren Orientierung dienen soll.
Die bedeutendsten Bauwerke im Stadtbild, wie die N. R. Kirche, die Simon und Judas Kirche sowie das Drostenhaus und das Stadthaus werden dem ganzheitlichen Lichtkonzept angepasst.Das Ziel eines maßgeschneiderten Lichtkonzeptes für Ootmarsum ist die Akzentuierung der Stadtsilhouette, die Aufwertung des Nachtbildes der Stadt sowie das Schaffen atmosphärischer Räume für Bewohner und Besucher im Innenstadtbereich. Sie sollen zu einer Entdeckertour in der Stadt eingeladen werden, die hier und da besondere Überraschungen birgt.
Das Konzept „Korn im Feld“ ist aus der landwirtschaftlich geprägten Umgebung hergeleitet und setzt klare Beleuchtungsziele für die Stadt Ootmarsum. Eines der wesentlichen Ziele ist das Verständnis für den Raum. Dazu sollen die besonderen mittelalterlichen Strukturen Ootmarsums herausgehoben werden. Übersetzt auf das Thema des Konzeptes soll eine klare Abgrenzung des Innenstadtbereiches stattfinden. Gleichsam wie das Korn im Feld soll der Kern der Stadt eine so genannte „Licht-Hülle“ bekommen, die dem Besucher das Eintreten in die Stadt verdeutlicht.