The Light Code - Wie Licht die Wirklichkeit codiert

Norbert Wasserfurth nimmt eine neue Perspektive bei der Verknüpfung von Lichtplanung und Stadtentwicklung ein. Er setzt das komplexe städtische System einer Kenngröße gegenüber, dessen Bedürfnisse schwerer wiegen als die rasante technologische Entwicklung und zeigt Methoden mit dessen Hilfe eine Brücke zwischen den Spannungsfeldern geschlagen werden kann.

Das Buch „The Light Code“ ist eine gezielte Auseinandersetzung über die Bedeutung des Lighting Designs in der heutigen Stadtentwicklung. Dabei ist von der Annahme auszugehen, dass der spezifische Lichtcode bereits in der Struktur der Stadt verankert ist. Die Kunst in der Lichtplanung besteht darin diesen Code zu entdecken, ihn mit Licht rücksichtsvoll zu unterstreichen und dabei einen zentralen Faktor nicht außer Acht zu lassen: den Menschen.

Die Bedürfnisse einer wachsenden Stadt kombiniert mit den rasanten technologischen Fortschritten bedürfen einer neuen Vorgehensweise im Planungsprozess. Nicht nur Hardfacts wie Stadtentwicklung und Technik dürfen dabei eine Rolle spielen. Der wichtigste Faktor der Lichtplanung, der Mensch, wird in dem Buch „The Light Code“ in den Mittelpunkt gerückt und der rasanten technologischen Entwicklung entgegengestellt.

In den Texten setzen sich Autor und Co-Autor fundiert und tiefgreifend mit den bisherigen sowie künftigen Umgang mit Licht in Städten sowie der Codierung dieser komplexen Systeme auseinander. Unter anderem werden dem Leser konkrete Handlungsweisen an die Hand gegeben, die in dem Kapitel „Organisches Lighting Design“ mit der Beschreibung und praktischen Bedeutung des Lichtempfindens anfangen und in dem Kapitel „StadtRaum-LichtRaum“ mit dem Einfluss der LED-Technologie auf das künftige Licht-Bild der Stadt fortgesetzt werden.

Dass Licht die Wirklichkeit codiert ist für den Autor Norbert Wasserfurth eine der wichtigsten Erkenntnisse aus seiner Arbeit an diesem Buch. Die vier Hauptkapitel entstanden als Folge von zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen, Projektarbeit, Lehre und Diskussionen mit Fachleuten und Mittarbeitern. Zehn zusätzliche Projektberichte illustrieren in einer Zeitachse von ungefähr zehn Jahren die Entwicklung der Inhalte der vier Grundsatzartikel. 

 

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